628 kWh – KlokGroep

AnwendungPeak shaving und Eigenverbrauch
EMSWiththegrid
InstallateurInstacom
EndkundeKlokGroep
StandortNijmegen, Niederlande
Netto Energie628 kWh
Systeme2 x CESS 314-125

Die Elektrifizierung der Fahrzeugflotte stellte die KlokGroep vor eine Herausforderung: Mehr Elektroautos bedeuteten auch einen erhöhten Bedarf an Ladekapazität. Doch genau dann stießen sie an die Grenzen des Stromnetzes. Die Lösung? Eine intelligente Ladestation mit eigener Energieerzeugung, Batteriespeicherung und vierzig Ladepunkten. Projektleiter Mark Beekman und Nachhaltigkeitsmanager Thijs Pleijhuis-Kleve berichten darüber.

„Vor einigen Jahren haben wir mit der Elektrifizierung unserer Flotte begonnen“, erklärt Pleijhuis-Kleve. „Dazu haben wir auf unserem Gelände zusätzliche Ladestationen installiert. Wir stellten schnell fest, dass die für unser Büro verfügbare vertraglich vereinbarte Leistung nicht ausreichte, um die Autos aufzuladen.“

Wir haben beim Netzbetreiber einen Anschluss mit höherer Kapazität beantragt. Dies wurde uns jedoch aufgrund der Netzüberlastung in den Niederlanden verweigert.

Wir haben versucht, Lastmanagement einzusetzen, um den verfügbaren Strom intelligent auf die Ladestationen zu verteilen. Aber letztendlich war einfach zu wenig Kapazität vorhanden, um alle Autos ordnungsgemäß aufzuladen. Gleichzeitig wuchs die Zahl der Elektroautos in unserer Organisation rasant weiter.“

Aus diesem Grund haben wir beim Netzbetreiber einen Anschluss mit höherer Kapazität beantragt. Dies wurde uns jedoch aufgrund der Netzüberlastung in den Niederlanden verweigert. Dann mussten wir uns fragen: Was nun? Wir wollten unsere Mitarbeiter weiterhin gut unterstützen können. Dies führte schließlich zu dem Plan für einen Ladepark mit zusätzlichen Ladepunkten, Batteriespeicherung in Form von wiederaufladbaren Batterien und 200 Solarmodulen auf dem Carport über den Ladestationen, um auch einen Teil des eigenen Stroms zu erzeugen.

„Mit den zwei Batterien und vierzig Ladepunkten, die wir derzeit haben, sind wir für die kommenden Jahre gut aufgestellt“, sagt Pleijhuis-Kleve. „Aber das System ist modular aufgebaut. Wenn in Zukunft mehr Ladekapazität benötigt wird, können wir relativ einfach erweitern.“

„Zum Beispiel ist bereits alles für die Ankunft einer dritten Batterie vorbereitet. Solche Dinge bezieht man am liebsten direkt in die Planung mit ein. Es mag jetzt eine größere Investition erfordern, aber es verhindert, dass man später erneut größere Anpassungen vornehmen und den Platz aufgraben muss.“

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